Der auferstandene Christus kommt, um im Innersten des Menschen ein Fest lebendig werden zu lassen. Er bereitet uns einen Frühling der Kirche: einer Kirche, die über keine Machtmittel mehr verfügt, bereit , mit allen zu teilen, ein Ort sichtbarer Gemeinschaft für die ganze Menschheit. Er wird uns genügend Phantasie und Mut dazu geben, einen Weg der Versöhnung zu bahnen. Er selber wird uns bereit machen, unser Leben hinzugeben, damit der Mensch nicht mehr Opfer des Menschen sei.

(aus Taizé)

Ich kann mich erinnern, wie ich mit einem Kantikollegen 1972 das erste Mal in Taizé war, dass uns dieser Text total eingefahren ist; wir haben ihn gemeinsam auswendig gelernt und uns gegenseitig abgefragt.