Auf der Webseite unseres Bistums Basel habe ich folgendes gefunden:
"In den christlichen Kirchen wird das Glaubenszeugnis als “Martyria” bezeichnet. Dies bedeutet Zeugnis geben im Alltag und beinhaltet die Verkündigung des Evangeliums und die Weitergabe des Glaubens. Das kann auf vielfältige Weise geschehen: Im Religionsunterricht, in der Vorbereitung auf die Feier der Sakramente (Taufe, Erstkommunion, Firmung), in der Predigt, in medialer Verkündigung (Internet, Radio, Fernsehen), in Glaubenskursen, in der Bibelarbeit, in der religiösen Bildung Erwachsener, in bischöflichen Hirtenschreiben und päpstlichen Lehrschreiben (Enzykliken) oder in öffentlichen Stellungnahmen zu Fragen des Glaubens und der Religion."

Für mich ist das eine Nabelschau von uns Theologen und Katecheten. Und gleichzeitig eine Aufforderung an uns arbeitende im Weinberg, dass auch wir aufgerufen sind unser Zeugnis im Alltag zu leben.

Zeugnis geben ist doch viel viel mehr: Für die Anliegen Jesu Christi im Alltag eintreten, sogar mit dem Risiko, dass man deswegen verfolgt und verlacht wird. Und das ist die Aufgabe jedes christlichen Menschen und nicht einfach der Theologen und Katecheten!